Der Glöckner von Notre Dame – Livevertonung

Der Glöckner von Notre Dame – Livevertonung

Wallace Worsley, USA 1923, OV, 107min

 

Literaturverfilmung basierend auf dem gleichnamigen Roman von Victor Hugo live vertont mit einer Improvisation am Klavier von Stummfilmpiansinst GERHARD GRUBER.

 

Quasimodo, der mit schweren Fehlbildungen auf die Welt kam, lebt als Glöckner, Ausgestoßener und Eremit in einem Glockenturm der Pariser Kathedrale Notre-Dame. Beim Fest der Narren sieht er Esmeralda, eine bei den Roma aufgewachsene Schönheit, und ist von ihr fasziniert. Doch auch Clopin, der der König der Bettler ist und einst Esmeralda aus einer ernsten Situation befreit hatte, sowie Dom Claude, der Erzdekan der Kathedrale, und dessen jüngerer Bruder, der Priester Jehan, finden Gefallen an Esmeralda.

 

Lon Chaney, „der Mann mit den 1000 Gesichtern“, erwarb 1921 die Rechte an dem Roman und machte sich auf die Suche nach einem Produzenten und Geldgeber. Er stieß auf das Interesse von Irving Thalberg, der unter die seiner Meinung nach seichten Produktionen seines Studios Universal mit einem Großprojekt einen Schlussstrich ziehen wollte. So wurden für den Film auch Kulissen in bis dahin noch nicht dagewesenem Ausmaß gebaut; sie wurden jedoch 1967 bei einem Brand zerstört.

Der Film forderte Lon Chaneys Talent als Maskenbilder, da er Wert auf ein der literarischen Vorlage entsprechendes Aussehen von Quasimodo legte. Die künstliche Warze auf dem rechten Auge kostete Lon Chaney einen Teil seiner Sehkraft. Der künstliche Buckel bestand aus Gips und wog laut Werbung der Universal 72 Pfund, in Wahrheit aber etwas mehr als 10 Kilogramm.

25. November 2022 15:30

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