Amir Azizi, Iran 2025, 103 Min.
Wie aktuell so viele junge Menschen auf der Welt plant Amir, seine Heimat zu verlassen. Wir begleiten den jungen Iraner durch seinen Alltag. Neben zerstreuten Erinnerungen sehen wir ihn bei endlosen Telefonaten mit seiner Freundin, die in Italien schon auf ihn wartet. Aber auch bei Treffen mit der bunten Truppe seiner Freunde und Familie voller gegenseitiger Liebe und Herzenswärme. Melancholie prägt diese Zeiten der Gemeinschaft, denn all das könnte bald vorbei sein. Amir selbst ist hin- und hergerissen: gehen oder bleiben? Immer wieder ist er auf seinem Fahrrad unterwegs – Symbol seines Freiheitsdrangs. Wie ein Fremdkörper wirkt er damit neben all den Autos in Teherans Straßen. Allmählich rückt die Abreise näher. (IFFMH)