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19.11.2026 | 19:00 Uhr

Mitgefangen - Film und Gespräch | Eintritt frei

Foto Mitgefangen - Film und Gespräch | Eintritt frei

Annina Furrer, CH 2023, Doku, 49 Min.

Wenn Angehörige ins Gefängnis müssen, leidet die ganze Familie – insbesondere auch die Kinder. Von einem Tag auf den anderen ist nichts mehr, wie es war: Mütter oder Väter sind plötzlich alleinerziehend, die materielle Situation von Familien verschlechtert sich oft dramatisch und der Verlust von Papa, der Ehefrau oder des Sohns stürzt die Zurückgebliebenen in Trauer, Scham, Schuldgefühle, Zweifel und Ängste. Doch das Schweizerische Justizsystem schenkt Angehörigen von Inhaftierten kaum Beachtung. «Hauptsache Sicherheit» ist der Tenor einer Gesellschaft, die sich von allen Seiten bedroht fühlt. Wie viele Angehörige von Inhaftierten es in der Schweiz gibt, weiss niemand. Weil bisher keine Daten erhoben wurden. Schätzungsweise 50’000 Menschen sind es, 9’000 davon Kinder.

Sie sind mitgefangen – Leidtragende einer Straftat, mit der sie nichts zu tun haben.

Die schweizer Filmemacherin Annina Furrer macht sich in ihrem knapp einstündigen Dokumentarfilm "Mitgefangen" auf, diese Unsichtbarkeit aufzuheben. Sie portraitiert Angehörige von Haftinsass:innen und lässt Menschen aus der Deutschschweiz erzählen, welche unvorstellbaren Unwegsamkeiten das System für sie bereithielt und wie wenig Unterstützungsmöglichkeiten es gab und gibt.

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Im Anschluss folgt ein Gespräch über Unterstützungsangebot in der Schweiz und in Österreich mit

Ivana Mehr, Verein Extramural, Schweiz und

Ornella, betroffene Mutter, Österreich

Moderation: Monika Mokre, Union für die Rechte von Gefangenen

Eintritt bei freier Spende.

Anmeldung nicht erforderlich.

Die Veranstaltung ist der Auftakt zur Online - Fachkonferenz (Un-)Sichtbar. Kinder von Infhaftierten.

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