Thomas Marschall, AT 2026, 75 Min.
Arnold Schönberg schrieb 1947 von seinem Wunsch, das eines Tages die Menschen auf der Straße seine Melodien nachpfeifen. Marino Formenti und Thomas Marschall nehmen ihn beim Wort, platzieren sich mit Klavier, Kamera und reichlich Schnaps an Wiener Plätzen und erkunden was geschieht, wenn Schönbergs fordernde Musik auf neugierige, unvorbereitete, manchmal überraschend treffsichere Menschen stößt.
Dokumentarfilm von und mit Thomas Marschall und Marino Formenti
Marino Formenti
Pianist, Performer und Komponist, gilt als „Glenn Gould des 21. Jahrhunderts“ (Los Angeles Times). Seine Arbeit revolutioniert das Konzertformat durch radikale, visionäre Projekte, die Klassik, zeitgenössisches und nicht-westliche Musik verbinden. Formenti schafft immersive Performances wie Nowhere (mehrwöchige Live-Installationen) oder One to one (intime musikalische Begegnungen). Er kollaboriert mit KünstlerInen wie Barbara Hannigan, Olga Neuwirth, Gidon Kremer, Georg Baselitz, Michael Haneke und Hip-Hop-Musikern (MEGALOH, ESRAP). Seine Projekte wurden u.a. im Lincoln Center, Wigmore Hall und bei der Biennale Venedig gezeigt. Formenti lehrt an renommierten Musikhochschulen und erhielt 2009 den Belmont-Preis.
Eintritt: 15/12/10 EUR | nonstop Kinoabo gültig